Angst ist kein Feind. Aber ein schlechter Ratgeber.
Wenn Angst zum Geschäftsmodell wird
Weißt du, was mir in letzter Zeit immer wieder auffällt? Wie viele Menschen um mich herum in Angst leben. Nicht als kurzer Schreck oder als sinnvolles Warnsignal vor gefährlichen Situationen, sondern als Dauerzustand.
Als wäre Angst inzwischen einfach normal. Dabei wünschen sich gerade Menschen ab 50 nichts sehnlicher als endlich Angst und Sorgen loszulassen und leichter zu leben.
Und wenn ich dann sehe, was in den sozialen Medien passiert.
Accounts mit Millionen Followern, die davon leben – ja, wirklich davon leben – Angst zu verbreiten.
Weil Angst die Aufmerksamkeit bindet. Man will sie loswerden und kauft Dinge, die das versprechen.
So werden die Sorgen der Menschen zum Geschäftsmodell. Das ist doch erschreckend, oder?
Ich frage mich, warum wir das überhaupt mitmachen. Meine ehrliche, vielleicht unbequeme Antwort:
Weil wir den Weg des geringsten Widerstands gehen wollen. Das macht uns abhängig und Abhängigkeit macht Stress, weil wir anderen ausgeliefert sind.
Meine Geschichte mit der Angst
Ich kenne das übrigens aus eigener Erfahrung. Ich war als Kind sehr ängstlich und scheu. Mit neun Jahren erfüllten mir meine Eltern den Traum vom Reiten und ich hatte Angst vor den großen Pferden. Ich bin gestürzt, war erschrocken und habe trotzdem weitergemacht, weil die Angst, nicht mehr reiten zu dürfen, noch größer war.
Im Nachhinein eine wichtige Lektion: Angst ist nicht immer das, was sie vorgibt zu sein.
Auf der anderen Seite habe ich vieles verpasst oder erst sehr spät gelebt, weil ich die Angst nicht verstand. Als ich dann meinen eigenen Cateringbetrieb aus dem elterlichen Betrieb herausgelöst habe, war das wieder so ein Moment.
Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich dann in der Küche stand, alleine verantwortlich für alles, und gedacht habe: Was habe ich mir dabei eigentlich gedacht? Viel Lehrgeld, mancher Tag war eine einzige Niederlage und trotzdem bin ich aufgestanden und weitergegangen.
Weil ich langsam anfing zu verstehen, was die Angst mir sagen wollte. Und irgendwann kamen die wunderbaren Momente, die nur möglich waren, weil ich trotzdem weitergegangen war.
„Angst ist nicht immer das, was sie vorgibt zu sein.“
Zwei Arten von Angst – und der Unterschied ist entscheidend
Denn ich habe verstanden, dass es zwei verschiedene Arten von Angst gibt. Die eine warnt uns, will uns schützen und die sollten wir ernst nehmen.
Die andere sagt einfach nur: Das ist neu, das ist unbekannt, bleib lieber wo du bist. Unser Gehirn liebt das Bekannte, das ist völlig normal. Aber diese zweite Angst hält uns klein, wenn wir ihr blind folgen.
„Unser Gehirn liebt das Bekannte – aber genau das hält uns klein.“
Was dein Nervensystem wirklich braucht
Das kannst du ändern, ganz leicht, ohne dein ganzes Leben auf den Kopf zu stellen. Wir kümmern uns um dein Nervensystem, denn es ist nicht dafür gebaut, permanent im Alarmmodus zu laufen – wie ein Rauchmelder, der bei jedem Toast Alarm schlägt. Das kostet Energie, kostet Gesundheit und irgendwann die Freude am Leben. Das wäre schade, oder?
„Wenn der Kopf ruhig wird, hörst du den Körper wieder – und das ist der Schlüssel für alles.“
Verstehen statt bekämpfen
Wir werden die Angst nicht bekämpfen, wir schauen gemeinsam, woher sie kommt und was sie uns sagen will. Denn Sorgen und Befürchtungen zu verstehen ist etwas ganz anderes als sie zu verdrängen.
Diese Annehmen bringt dir die Fähigkeit zurück, dein Leben wieder selbst zu gestalten. Du entscheidest, wie du auf das reagierst, was von außen kommt.
Einladung zu Reif für Leichtigkeit
Wenn du merkst, dass du Angst loslassen willst und endlich leichter leben möchtest, dann ist Reif für Leichtigkeit vielleicht genau das Richtige für dich.
Wir gehen gemeinsam raus, atmen durch und hören, was die leisen Stimmen in dir schon die ganze Zeit sagen wollten.
So kannst du es erleben:
👉 Online – von zuhause aus
👉 Vor Ort in der Natur
👉 Mit Pferd – für die, die es wirklich spüren wollen 😄
Schreib mir einfach, wenn du mehr wissen möchtest.